Les Humphries Singers Reunion beim Hegau-Bodensee Open-Air Festival
Sie waren der erfolgreichste Chor der Welt, haben in nur sieben Jahren gut 45 Millionen Platten verkauft, unzählige Konzertsäle zum Überkochen gebracht, und ihre großen Hits laufen auch heute noch im Radio rauf und runter: Die Les Humphries Singers, die ultimative Pop-Sensation der siebziger Jahre, melden sich im Mai 2009 mit ihrem neuen Album Back In Time als Les Humphries Singers Reunion zurück und im Sommer stehen sie im Rahmen der Festivalserie „Der Tag des Schlagers“ bundesweit wieder live auf der Bühne!
„Sein Konzept war so schlicht wie genial: Humphries machte aus der Spiritualität schwarzer amerikanischer Kirchenchöre, ihrem frenetischen Jubeln und Klatschen, eine Party-Idee“, schrieb der Tagesspiegel im Nachruf auf Les Humphries. Inspiriert vom Hippie-Musical Hair und den Edwin Hawkins Singers, stellte der damals in Hamburg lebende Engländer 1969 einen Chor aus internationalen Sängerinnen und Sängern zusammen und produzierte in den kommenden Jahren einen Hit nach dem anderen. Auffallend war dabei von Anfang an, dass in diesem Chor unterschiedlichste Nationen und Kulturen zusammenkamen – es hätte genau genommen kein bunterer Haufen sein können. Musikalisch trafen eingängige Hymnen der Flower-Power Ära auf populären Gospelgesang und Traditionals, die Humphries & Co. mit unwiderstehlichen Schlager- und Disco-Elementen kombinierten. Eine Mischung aus Evergreens und Eigenkompositionen, der weder Jung noch Alt widerstehen konnten.
Nachdem sie 1970 mit „To My Father’s House“ ihren ersten großen Hit landeten – die Single belegte in den Niederlanden sechs Wochen lang Platz #1 –, folgten ausverkaufte Tourneen und weitere unvergessene Hits wie „(We’ll Fly You To The) Promised Land“, „We Are Goin’ Down Jordan“, „Old Man Moses“, „Mexico“, „Mama Loo“ und „Kansas City“. Der einzigartige Sound der Singers war an jeder Straßenecke zu hören, und zwar nicht zuletzt, weil sie überaus produktiv waren: Neben den regulären LPs veröffentlichten sie etliche Kompilationen und Medley-Alben bis zur Auflösung des Chores im Jahr 1976.
Nachdem Les Humphries, der Gründer des legendären Chors, 2007 verstarb, treten nun acht ehemalige und neue Mitglieder in seine Fußstapfen und präsentieren auf dem neuen Album Back in Time zeitlose Klassiker und Evergreens im neuen Gewand. Damals wie heute bedeutet das: große Melodien, ausgelassene Stimmung und die absolute Partygarantie. Daher verwundert es nicht, dass auch Jürgen Drews, der schon zu LHS gehörte, bevor er seine Solokarriere antrat, jetzt wieder mit von der Partie ist. Mit der Veröffentlichung des neuen Albums beginnt nun endlich das nächste Kapitel des legendären Chors. Ein Live-Auftritt des wilden Chores zählt damals wie heute zu einem wirklichen Erlebnis.
Die neue Besetzung, die nicht nur stimmlich, sondern auch mit ihrer Bühnenpräsenz hervorragend ins ungezwungene Gesamtbild der Gruppe passt, besteht aus: Peggy Evers-Hartig, Tina Kemp und Judy Archer, drei Singers der ersten Stunde, die nicht nur von ihrem früheren Kollegen Jürgen Drews unterstützt werden, sondern darüber hinaus von vier neuen Mitstreitern: David A. Tobin, Chris Dakota, Jay Jay van Hagen und Willi Meyer, seines Zeichens Produzent, Autor, Singer/Songwriter und Betreiber eines Tonstudios auf Mallorca, der schon in den siebziger Jahren mit Jürgen Drews gearbeitet hat.
Gemeinsam gelingt es ihnen, die größten Hits der letzten Jahrzehnte ins Hier und Jetzt zu transportieren: Da Jürgen Drews im Boot ist, darf natürlich „Let Your Love Flow“ von The Bellamy Brothers nicht fehlen, schließlich handelt es sich dabei um die Vorlage seines „Ein Bett im Kornfeld“-Hits. Neben den eigenen Riesenhits „Mama Loo“, „Mexico“ und „Kansas City“, präsentieren sie unsterbliche Songs wie „California Dreamin’“, das tanzbare „That’s The Way I Like It“, „We Are Family“ oder die optimistische Hymne „You Can Get It If You Really Want“.
Weitere Infos zu LES HUMPHRIES SINGERS REUNION unter www.les-humphries-singers.de |